Inhalt:

Studierende mit Behinderung

Beratungseinrichtungen


Erstanlaufstelle für Studierende mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen sind die Behindertenbeauftragten an den Universitäten. Diese haben sich gemeinsam mit Betroffenen und anderen Personen auch in der Arbeitsgemeinschaft Uniability zusammengeschlossen. Ziel ist es, die Studienbedingungen an allen österreichischen Universitäten laufend zu verbessern und die Interessen der Betroffenen in der Öffentlichkeit zu vertreten.

http://info.tuwien.ac.at/uniability/

1999 hat der Verein Uniability auch das Projekt ABAK (Arbeitsvermittlung für AkademikerInnen mit Behinderung und/oder chronischer Erkrankung) ins Leben gerufen. ABAK unterstützt AbsolventInnen von Universitäten, Fachhochschulen und Sozial- und Pädagogischen Akademien nach Abschluss ihres Studiums sowie AkademikerInnen mit Berufserfahrung bei der Eingliederung in den allgemeinen Arbeitsmarkt.

http://www.abak.at/

Integriert Studieren


Unter dem Titel "Integriert Studieren" haben viele Universitäten spezielle Servicestellen für Menschen mit Behinderung und chronischen Erkrankungen eingerichtet. Zu den Angeboten zählen dabei Sehbehinderten- und Blindenleseplätze (z.B. an den Universitäten Klagenfurt, Graz, Salzburg, Innsbruck und Wien). Mit diesen Einrichtungen werden nicht nur blinde oder sehbehinderte StudentInnen unterstützt, sondern auch Arbeitsplätze für Menschen mit Sehbehinderung oder Blindheit geschaffen.

In enger Kooperation mit der Johannes Kepler Universität in Linz ist das Projekt "KI-I" (Kompetenznetzwerk Informationstechnologie zur Föderung der Integration von Menschen mit Behinderungen) entstanden.

http://www.ki-i.at/index.php?id=home

An der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt entstand das Zentrum für Gebärdensprache und Hörbehindertenkommunikation (ZGH). Die praxisbezogen Arbei des Zentrums soll auf lange Sicht eine wesentliche Verbesserung der Lage von gehörlosen aber auch schwer hörgeschädigten Personen bewirken.

http://www.uni-klu.ac.at/zgh/inhalt/1.htm

Unterstützungsstrukturen - Berufliche Assistenz


Zum Einstieg in das Berufsleben, aber auch zur Unterstützung am Arbeitsplatz können AkdemikerInnen verschiedene begleitende Hilfen in Anspruch nehmen. Diese Leistungen werden in Form von durch das Sozialministeriumservice finanzierten Projekten angeboten.

Dazu zählen z.B. die Arbeitsassistenz, das JobCoaching oder die Persönliche Assistenz am Arbeitsplatz, die sowohl während eines Studiums als auch im Beruf Unterstützung (z.B. bei manuellen Tätigkeiten) bietet.

Förderungen des Sozialministeriumservice


Studierende können vom Sozialministeriumservice im Rahmen von Ausbildungsbeihilfen gefördert werden.

Für berufstätige AkademikerInnen stehen verschiedene Lohnförderungen (Integrations-, Entgelt- und Arbeitsplatzsicherungsbeihilfen) sowie Zuschüsse für Technische Arbeitshilfen, zur Schaffung von Arbeits- und Ausbildungsplätzen, die behindertengerechte Ausstattung des Betriebes oder die Gründung einer selbständigen Existenz zur Verfügung.

Weitere Hinweise finden Sie auch im nebenstehenden Informationsblatt.