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NEBA – Netzwerk Berufliche Assistenz

Das "Netzwerk Berufliche Assistenz", kurz NEBA, bietet zahlreiche kostenlose Unterstützungsleistungen. Sie sollen die bezahlte Arbeit am regulären Arbeitsmarkt sicherstellen und erhalten. Sowohl Menschen mit Behinderung als auch ausgrenzungsgefährdete Jugendliche können diese Angebote nützen.

Die NEBA-Angebote wollen insbesondere Jugendliche mit Behinderung oder Benachteiligung erreichen, die am Übergang zwischen Schule und Beruf stehen. Sie erhalten besondere Unterstützung durch aufeinander folgende und miteinander abgestimmte Maßnahmen.

Welche Angebote gibt es?

  • Jugendcoaching: will ausgrenzungsgefährdeten Jugendlichen Perspektiven aufzeigen, die ihren Fähigkeiten entsprechen
  • Produktionsschule: hilft dabei, Basisqualifikationen und Social Skills nachträglich zu erwerben
  • Berufsausbildungsassistenz – BAS: begleitet die Ausbildung im Betrieb und in der Schule
  • Arbeitsassistenz: begleitet bei der beruflichen Erstintegration
  • Jobcoaching: gibt individuelle Einschulung im neuen Unternehmen oder bei neuen Aufgaben

Wie werden diese Angebote sinnvoll eingesetzt?

Dem Jugendcoaching kann zum Beispiel die Arbeitsassistenz folgen, wenn Unterstützung bei der Arbeitsplatzsuche gebraucht wird. Oder die Berufsausbildungsassistenz, wenn eine verlängerte Lehre oder eine Teilqualifikation erreicht werden soll.

Jugendliche mit schweren Funktionseinschränkungen oder mit Lernbehinderung erhalten mit dem Jobcoaching besondere Hilfestellung.

Für Menschen mit Sinnesbehinderung oder psychischen Erkrankungen ist die Arbeitsassistenz das zentrale Angebot zur beruflichen Integration.

 
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