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Mobilitätsförderungen

Diese Förderungen können für die Kosten zur Erreichung des Arbeitsplatzes oder zur Ausübung einer Beschäftigung gewährt werden, zum Beispiel:

  • Orientierungs- und Mobilitätstraining
  • Anschaffung eines Blindenführhundes
  • Mobilitätszuschuss
  • Erlangung der Lenkerberechtigung
  • Erwerb eines Kraftfahrzeugs
  • sonstige Kosten

Orientierungs- und Mobilitätstraining

Förderungen für ein Orientierungs- und Mobilitätstraining sowie für ein Training zur Erlangung von kommunikations- und lebenspraktischen Fähigkeiten können Menschen mit Behinderung gewährt werden, sofern sie solcher Schulungsmaßnahmen bedürfen.

Anschaffung eines Blindenführhundes

Eine Förderung zur Anschaffung eines Blindenführhundes können Personen erhalten, die blind oder so schwer sehbehindert sind, dass sie für die Ausübung einer Erwerbstätigkeit zur Erhöhung ihrer Mobilität eines Blindenführhundes bedürfen.

Der Zuschuss ist mit der 85-fachen Ausgleichstaxe begrenzt.

Mobilitätszuschuss

Für einen behinderungsbedingten Mehraufwand bei der Ausübung einer Erwerbstätigkeit kann an begünstigte Behinderte – bei Unzumutbarkeit der Benützung öffentlicher Verkehrsmittel  – einmal jährlich ein pauschalierter Zuschuss gewährt werden.

Höhe des Zuschusses: EUR 580,-

Zuschuss zur Erlangung der Lenkerberechtigung

Personen mit einem Grad der Behinderung von mindestens 50 % – bei Unzumutbarkeit der Benützung öffentlicher Verkehrsmittel  – die zur Erreichung eines Arbeitsplatzes auf die Benützung eines Kraftfahrzeuges angewiesen sind, kann ein Zuschuss zur Erlangung der Lenkerberechtigung gewährt werden.

Höhe des Zuschusses: maximal 50 % der Kosten

Für einen Zuschuss zur Erlangung der Lenkerberechtigung verwenden Sie bitte den nachstehenden allgemeinen Antrag auf eine Individualförderung.

Zuschuss zum Erwerb eines Kraftfahrzeugs

Für die Suche nach einem Arbeitsplatz, den Antritt oder die Ausübung einer Beschäftigung kann ein Zuschuss zum Erwerb eines Kraftfahrzeugs gewährt werden. Ebenfalls förderbar sind geleaste oder führerscheinfreie Fahrzeuge.

Voraussetzungen

  • Grad der Behinderung von mindestens 50 %
  • Unzumutbarkeit der Benützung öffentlicher Verkehrsmittel (Eintragung im Behindertenpass erforderlich)
  • Unterschreitung der Einkommensgrenze in Höhe der 12-fachen Ausgleichstaxe monatlich, pro unterhaltsberechtigter Person steigert sich dieser Betrag um 10 %
  • Unterschreitung des Bruttokaufpreislimits (150fache Ausgleichstaxe) ohne Einrechnung der Kosten für behinderungsgerechte Ausstattung.
  • eine Lenkerberechtigung, außer wenn dies behinderungs- oder altersbedingt nicht möglich ist. In diesem Fall ist der Transport durch eine andere Person zulässig, wenn der PKW überwiegend für den Menschen mit Behinderung verwendet wird
  • Rechnung und Zulassung des Kraftfahrzeugs auf die Person, die den Antrag stellt, auch wenn der Mensch mit Behinderung nicht selbst lenkt
  • Ablauf von fünf Jahren seit der letzten Förderung (Ausnahmen bei vorzeitiger Unbrauchbarkeit des Kraftfahrzeugs oder bei behinderungsbedingten Gründen)

Höhe des Zuschuss

maximal in Höhe der 9-fachen Ausgleichstaxe zuzüglich behinderungsbedingt erforderliche Adaptierungen. Für Leasingfahrzeuge wird der Zuschuss gesondert berechnet.

Sonstige Kosten

Für einen Zuschuss zu behinderungsbedingten Mehraufwendungen im Zusammenhang mit der Fahrt zum Arbeitsplatz oder Ausübung einer Beschäftigung verwenden Sie bitte den nachstehenden allgemeinen Antrag auf eine Individualförderung.

 
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